Mittwoch, 18. Februar 2009

An apple a day...

...keeps the Bremse away!
Obst essen ist gesund, Obst SO auf den Beifahrersitz des neuen Firmentransporters zu legen, dass es beim Anfahren runterfällt ist sehr ungesund. Vor allem, wenn es ein Apfel ist und dieser aufgrund seiner äußeren Beschaffenheit dann unters Bremspedal rollt. Wenn dann noch eine rote Ampel kommt und man dann irgendwie anhalten muss, wirds kulinarisch: Apfelmus, frisch wie bei Muttern. :)

Da kann ich ja eigentlich froh sein, dass die Melonensaison noch nicht angefangen hat.

Dienstag, 3. Februar 2009

Der Tag der toten Ratte

Jetzt ist es bewiesen: Arbeit tötet. Und wenns auch nur der normale Tagesablauf ist.
Ein eifriges Nagetier hatte mir letzte Woche ein paar lauschige Stunden bei Kerzenlicht im eiskalten Büro beschert, weil es statt wie seine Artgenossen irgendwelche Essensreste zu verzehren, unbedingt mit einem großen Happs ein Hauptkabel in einem Stromverteilerkasten durchtrennen musste. Schade für die Ratte, die ihren Appetit mit dem Leben bezahlt hat. Gut für mich, denn so hatte ich wenigstens mal Zeit, in Ruhe zu frühstücken und Akten abzuheften. Sonst kommt man ja zu sowas nicht, dauernd kommen dringende Emails (mit so einem nervigen roten DRINGEND!!!-Fähnchen dran), die bearbeitet werden wollen oder klingelt das Telefon oder halten Auszubildende ihre Gliedmaßen in Fräsen und wollen dann, das Auto vollblutend, ins Krankenhaus gefahren werden.

Interessanterweise kenn ich jemanden, der hobbymäßig Ratten züchtet. Wenns nicht so teuer ist, könnte man sich ja einmal die Woche so ein possierliches hungriges Tierchen leisten und es vor dem Stromverteiler aussetzen. Vielleicht türmen sich dann bei mir auf dem Schreibtisch bald nicht mehr so viele Lose-Blatt-Sammlungen....

Montag, 19. Januar 2009

A Whiter Shade of Pale

Ich bin ja nich so für extreme Sonne zu haben. Zum angucken und von mir aus ein bisschen Frühlings- oder Herbstsonnenstrahlen abgreifen: völlig ok. Kritisch wirds von Juni bis September, je nach Wolkendecke. Ich erinnere mich an den Sommer 2004, wo ich 5 Wochen lang jeden Tag 5 Stunden eine Kinder-Schwimmbetreuung im Freibad machte und man mir trotz Lichtschutzfaktor 50 nach 2 Tagen buchstäblich das Fell über die Ohren ziehen konnte. Bis dahin hatte ich nur von der Existenz wassergefüllter Blasen auf den sonnenverbrannten Schultern gehört... ab da wusste ich dann auch, wie sich sowas anfühlt. Die Gene meines sehr rothaarigen Vaters lassen sich eben nicht wegcremen.

Meine nicht sehr rothaarige Mutter dagegen brachte aus dem vorletzten Badeurlaub einen seltsamen Fleck auf ihrer Stirn mit, den sie einer Sonnenallergie oder einem schlecht abgeheilten Mückenstich zuschrieb. Man machte sich nicht allzuviele Gedanken. Der Herbst kam, der Fleck blieb, der Gang zum Hautarzt folgte.
Es war ein kleiner tückischer Hautkrebs, der zwar sorgfältig entfernt wurde, es meiner Mutter aber auf Dauer unmöglich macht, Sonne so zu genießen, wie sie es bis dahin tat: ausgiebig und bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Im Gegenteil: meine Eltern fristen jetzt gemeinsam ein Schattendasein.

Aufgrund dieser erblichen Faktoren suchte ich heute den Dermatologen meines Vertrauens auf, um mal eine Hautkrebsvorsorge an mir durchführen zu lassen. Meine Kasse zahlt dieses Vergnügen auch vor Erreichen des 35. Lebensjahres, und was tut man nicht alles, um seine 15,5% Beitrag auch wohl genutzt zu wissen. Außerdem habe ich doch da diese zwei seltsam aussehende Muttermale auf dem Rücken...

Statt mir nur auf den Rücken zu gucken, durfte ich vor dem Arzt völlig blankziehen. Und ich meine wirklich VÖLLIG. Ich kam mir echt dämlich vor, wie ich kalkweiss und frierend auf dem Linoleum stand, während mich vom Poster gegenüber alarmierende Texte neben ledertaschenartig aussehenden Menschen über die Gefahren zu häufiger Solariumsbesuche aufklärten.

In diesem Moment fiel mir auf, in welcher Relation mein "natürlicher" Sonnenkontakt und diese elektronische Art der Selbstverbrennung stehen: in keiner.

Manchmal mache ich mir einfach zu viele Sorgen. :)

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Geringfügig, befristet, raus

Oh, ist das tatsächlich schon so lang her? Dieses Blog scheint mir wie ein Relikt aus einer anderen Zeit. Ich weiss nicht, ob ich vor einem knappen Jahr glücklicher war, ich weiss nur noch, wie sehr mich das Schreiben meiner Diplomarbeit ausgebrannt hat. Wenn das mal alles gewesen wäre...

Danach folgte eine schizophrene Psychose, die ich glücklicherweise nur als Zuschauer, aber doch reichlich involviert erleben durfte. Darüber versuchte ich (um ein Ventil für meine seelische Belastung zu haben) an anderer Stelle zu bloggen, weil ich beschloss, dass solcherart Geschichten nicht in das Konzept dieses Blogs passen. Ich entschied aber auch nach wenigen Beiträgen, noch bevor ich das Thema vertieft hatte, dass mir die Schilderung persönlicher Schicksale auch anonymisiert nicht gut zu Gesicht stehen.

Während ich also den psychosebetroffenen täglich in der Klinik besuchte und nebenher für meine finale Prüfung büffelte, versuchte ich meiner immensen Prüfungsangt Herr zu werden. Im Endeffekt ging alles ganz schnell: Prüfung bestanden, Diplom mit "gut", erster Fulltime-Job, 5-Monatsvertrag. Danach einen Monat arbeitssuchend, im Anschluss daran ein 3-Monats-Vertrag, der zum Jahresende ausläuft.

Was bleibt? Mal ganz pragmatisch: Mehr Geld als vorher (aber lächerlich wenig, wenn man auf den Tarif schielt), weniger Freizeit als vorher, die Zusammenlegung zweier Wohnsitze, zwei Autos, verdammt früher Arbeitsbeginn, verdammt viel Verantwortung und Stress, verdammt viele Rechnungen, eine Frühjahrsdepression, die sich tapfer über den Sommer rettete und mir jetzt als Herbst- bzw. Winterdepression viel Abwechslung bereitet und eine ungewisse (Arbeits-)Zukunft.

Jetzt bin ich also wieder hier. Ich verspreche und garantiere für nichts. Wer weiss, vielleicht bleibe ich auch nur ein seltener Gast.

Mittwoch, 5. März 2008

Be gone.

Don’t be afraid of anyone
Like seasons, just move on.

*weg*

Dienstag, 27. November 2007

Plain white radiators

Juhu, seit gestern habe ich einen neuen Heizkörper! Total ungewohnt: er heizt und tropft nicht. Ich bin dann mal im Wohnzimmer, mein neues Glück genießen. :)

Ausserdem hier die Lösung der Rechenaufgabe:
1)
-> Fassungsvermögen Auflaufform: 4,375 l
-> Fassungsvermögen Backblech: 2 l
abzüglich Auflagefläche Auflaufform (0,875 l)
= 1,125 l
-> Fassungsvermögen der Auffangeinrichtung insgesamt:
4,375 + 1,125 = 5,5l

Antwort: Es müssen 5,5 l fließen bis Sushi nasse Füße bekommt.

2) 50 min = 1/2 Auflaufform
100 min = 1 Auflaufform = 4,375 l
-> 100 min = 6000 sek
-> 4,375 / 6000 = 0,0007291666666666667 l Wasser pro Sekunde
-> 0,0007291666666666667/3= 0,00024305555555555558 l pro Tropfen
-> 0,00024305555555555558 = 0,243 ml pro Tropfen (gerundet)

Antwort: Ein Tropfen führt 0,243 ml Wasser mit sich.

-> 5,5l (absolutes Fassungsvermögen) / 0,000243 (Menge in Liter Pro Tropfen) = 22633,744855967077 = 22633,745 (gerundet) Tropfen.

Antwort: Es müssen 22633,745 Tropfen fallen, bis das Wohnzimmer nass wird.

Mittwoch, 21. November 2007

Wasser Marsch!

Eine kleine Rechenaufgabe für die werte Leserschaft, anhand eines praktischen und realen Beispiels:

Sushis Heizung ist kaputt und tropft. Damit ihr Wohnzimmer nicht überflutet wird, hat sie eine Auflaufform als Auffangbehälter, und dadrunter noch ein Backblech als zusätzliche Sicherung untergestellt.

Berechne folgende Aufgaben:
1) Gegeben ist eine Auflaufform mit den Maßen 35 x 25 x 5 cm und ein Backblech mit den Maßen 40 x 50 x 1 cm.
*Wieviel Liter Wasser können diese Gefäße fassen, bevor Sushi nasse Füße bekommt? Bedenke dabei auch, dass die Auflaufform auf/in dem Backblech steht.

2) Sushi hat die Tropfenfrequenz gezählt. Es fallen etwa 3 Tropfen pro Sekunde. Die Auflaufform war nach 50 Minuten exakt zur Hälfte gefüllt.
*Berechne, wieviel Wasser ein Tropfen mit sich führt.
*Berechne außerdem, wie viele Tropfen fallen müssen, damit Sushis Wohnzimmer nass wird.

Viel Spass!

Zusatzaufgabe, zum Schätzen: Wie gross ist wohl Sushis Schuld gegenüber ihrem ehemaligen Mitbewohner R., der sich die letzte Nacht hier um die Ohren geschlagen hat, damit sie 7 Stunden am Stück schlafen konnte und heute ihre Diplomarbeit erfolgreich zuende bringen konnte? (Danke, R.!!!)

Danke an meine guten Geister M. und B., die mir sehr geholfen haben.
Danke auch an den Tobe für das lästige Formatierungsproblem!

Und Danke an den Heizungsmonteur, auf den ich jetzt seit 8 Tagen warte, damit er mir einen neuen, derzeit nicht lieferbaren Heizkörper einbaut.

Freitag, 12. Oktober 2007

Let's get lost!

Bevor hier jemand ne internationale Suchmeldung rausgibt:

alive n kickin'

Ich bin zur Zeit nur furchtbar beschäftigt, sonst ist alles prima.
Grüße gehn raus an meine Homies! ;)

Anonyme Cocacoliker

We need a record of our failures. We must document our love.

Welcome!


Kontakt: Sushi69 ät gmx dot net

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absolut getroffen
endlich mal jemand der bergkamen so sieht wie es ist!!!...
hol michwegausbergkamen (Gast) - 22. Sep, 23:40
Das geht auch...
...mit rohen Eiern ;-)
Lo - 10. Mrz, 20:03
FETTE FOTZE
dei mudda is´n Golden Retriever
XLR8 (Gast) - 10. Mrz, 19:59
Was bist denn du eigentlich...
Was bist denn du eigentlich für eine dumme Sau?...
Meiki (Gast) - 19. Jan, 10:18
Nintendo 3DS
dei mudda kann nich Wii spielen:denn wenn se zocken...
sackfresse (Gast) - 1. Jan, 16:35
GEIL IS GEIL
Dei mudda ist so häßlich, wenn du sie fotografieren...
lolly (Gast) - 27. Dez, 18:01
my
mein favorit is: dei mudda is zu dumm zum ausrutschen,...
lolly (Gast) - 27. Dez, 11:57
lol
ja der is gut
lolly (Gast) - 26. Dez, 13:44

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