I write sins not tragedies
Heute war mein erster richtiger Unitag in diesem Semester. Ja, genau, da war doch noch was mit irgendeinem Studium.
Ich war die letzten Monate nicht wirklich enthusiastisch dabei, deswegen lohnte sich das Bloggen darüber auch nicht. Niemand will Dinge lesen wie "Heute hab ichs wieder nicht zur Uni geschafft" oder "In einer wichtigen Klausur bin ich durchgefallen" oder "Diese verdammte Institution macht mich fertig und frisst mich auf" oder "Wäre ich nicht so vernünftig, würde ich das Studium an den Nagel hängen" oder "Der theoretische Teil kotzt mich an, ich geh lieber arbeiten", und doch sind alle Aussagen wahr und wurden von mir gemacht.
Mittlerweile habe ich mich aber halbwegs berappelt und die Vernunft hat den inneren Schweinehund hoffentlich endgültig niedergerungen. Ausserdem habe ich realisiert, dass niemand einen praxisbegabten Menschen mit nicht abgeschlossenem Studium einstellen würde, da kann man noch so ein gutes Händchen für Menschen haben und gute Arbeitszeugnisse, das nutzt einem im Endeffekt gar nichts. Ohne Titel gehts leider nicht. Ich wollte schliesslich nicht mein ganzes Leben lang Honorarkraft bleiben.... Nun denn, Projekt Diplom hat also im frisch begonnenen sechsten Jahr einen neuen Aufschwung erhalten, gezwungenermaßen. Regelstudienzeit waren übrigens 8 Semester, die habe ich irgendwann vor langer Zeit hinter mir gelassen. Seufz. (Und für die, die meinen sich jetzt aufmaulen zu müssen: Nein, ich habe nie Bafög oder andere staatliche Unterstützung bekommen und bin immer nebenbei arbeiten gegangen, um mich versorgen zu können und ich habe niemals irgendwem über Gebühr auf der Tasche gelegen. Lächerlich eigentlich, dass man sich für soetwas erklären muss, aber ich habe einfach keine Lust auf dämliche und unqualifizierte Kommentare à la "Du liegst dem Steuerzahler auf der Tasche." Narf.)
Irgendwie bring ich das jetzt zuende. Im Ernst, ich bin froh wenn ich da raus bin. Und jetzt komm mir keiner mit "studentischem Flair" oder irgendwelchen Fachschaftsparties oder der vielgepriesenen Menschenvielfalt: es interessiert mich nicht! Ich war noch nie auf einer von irgendwelchen Studenten organisierten Mottoparty, ich habe nicht vor, am Unisport teilzunehmen oder am Unichor oder an was auch immer. Es hat mich nie interessiert und die meisten Leute die sowas machen, sind typische Studenten, die ich meist grob unsympathisch finde. Ausserdem habe ich genügend soziale Kontakte, die jenseits von zwanghafter Grüppchenbildung und Vereinsmeierei zustande gekommen sind. Tut mir leid, aber ist so. Zweidrittel der Leute an der Uni sind einfach zum Kotzen, das restliche Drittel teilt sich in die Lager "ist ganz nett" und "geht mir wenigstens nicht auf die Nerven." Und vielleicht bin ich ungerecht und engstirnig, aber das Recht nehme ich mir einfach mal raus.
Irgendwann is auch ma gut da.
[/auskotzmodus off]
Ich war die letzten Monate nicht wirklich enthusiastisch dabei, deswegen lohnte sich das Bloggen darüber auch nicht. Niemand will Dinge lesen wie "Heute hab ichs wieder nicht zur Uni geschafft" oder "In einer wichtigen Klausur bin ich durchgefallen" oder "Diese verdammte Institution macht mich fertig und frisst mich auf" oder "Wäre ich nicht so vernünftig, würde ich das Studium an den Nagel hängen" oder "Der theoretische Teil kotzt mich an, ich geh lieber arbeiten", und doch sind alle Aussagen wahr und wurden von mir gemacht.
Mittlerweile habe ich mich aber halbwegs berappelt und die Vernunft hat den inneren Schweinehund hoffentlich endgültig niedergerungen. Ausserdem habe ich realisiert, dass niemand einen praxisbegabten Menschen mit nicht abgeschlossenem Studium einstellen würde, da kann man noch so ein gutes Händchen für Menschen haben und gute Arbeitszeugnisse, das nutzt einem im Endeffekt gar nichts. Ohne Titel gehts leider nicht. Ich wollte schliesslich nicht mein ganzes Leben lang Honorarkraft bleiben.... Nun denn, Projekt Diplom hat also im frisch begonnenen sechsten Jahr einen neuen Aufschwung erhalten, gezwungenermaßen. Regelstudienzeit waren übrigens 8 Semester, die habe ich irgendwann vor langer Zeit hinter mir gelassen. Seufz. (Und für die, die meinen sich jetzt aufmaulen zu müssen: Nein, ich habe nie Bafög oder andere staatliche Unterstützung bekommen und bin immer nebenbei arbeiten gegangen, um mich versorgen zu können und ich habe niemals irgendwem über Gebühr auf der Tasche gelegen. Lächerlich eigentlich, dass man sich für soetwas erklären muss, aber ich habe einfach keine Lust auf dämliche und unqualifizierte Kommentare à la "Du liegst dem Steuerzahler auf der Tasche." Narf.)
Irgendwie bring ich das jetzt zuende. Im Ernst, ich bin froh wenn ich da raus bin. Und jetzt komm mir keiner mit "studentischem Flair" oder irgendwelchen Fachschaftsparties oder der vielgepriesenen Menschenvielfalt: es interessiert mich nicht! Ich war noch nie auf einer von irgendwelchen Studenten organisierten Mottoparty, ich habe nicht vor, am Unisport teilzunehmen oder am Unichor oder an was auch immer. Es hat mich nie interessiert und die meisten Leute die sowas machen, sind typische Studenten, die ich meist grob unsympathisch finde. Ausserdem habe ich genügend soziale Kontakte, die jenseits von zwanghafter Grüppchenbildung und Vereinsmeierei zustande gekommen sind. Tut mir leid, aber ist so. Zweidrittel der Leute an der Uni sind einfach zum Kotzen, das restliche Drittel teilt sich in die Lager "ist ganz nett" und "geht mir wenigstens nicht auf die Nerven." Und vielleicht bin ich ungerecht und engstirnig, aber das Recht nehme ich mir einfach mal raus.
Irgendwann is auch ma gut da.
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Sushi69 - 20. Okt, 02:56
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